Restriktive Kardiomyopathie (RCM)

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Kurzbeschreibung

Die restriktive Kardiomyopathie (RCM) ist durch eine eingeschränkte diastolische Füllung des linken Ventrikels und reduzierte diastolische Volumina gekennzeichnet, bei gleichzeitig normaler oder nahezu normaler Wanddicke und erhaltener Ejektionsfraktion. Es handelt sich um eine seltene Kardiomyopathie mit genetischen und erworbenen Ursachen. Im Kindesalter manifestiert sich die Erkrankung häufig mit schwerer Herzinsuffizienz und ungünstiger Prognose, sodass eine Herztransplantation oft die einzige langfristig realistische therapeutische Option darstellt. Bei Erwachsenen besteht eine ausgeprägte klinische Überlappung mit der hypertrophen und dilatativen Kardiomyopathie.

Restriktive Kardiomyopathie (RCM)
10 Gene*
DES
FLNC
LMNA
MYBPC3
MYH7
MYL2
TNNI3
TNNT2
TPM1
TTN


* Aufgrund laufender Aktualisierungen können die hier aufgeführten Gene vorübergehend vom derzeit aktuellen Portfolio abweichen.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Erstellt von:

Die Medicover Genetics Fachredaktion besteht aus Fachärzt:innen und Wissenschaftler:innen im Bereich Humangenetik. Alle Inhalte werden nach aktuellen wissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft.

Indikation
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ICD—10
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Gen
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OMIM—G
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Restriktive Kardiomyopathie (RCM1)I42.5DES125660
Restriktive Kardiomyopathie (RCM1)I42.5TNNI3191044
Restriktive Kardiomyopathie (RCM3)I42.5TNNT2191045

Häufig gestellte Fragen

Letzte Aktualisierung : 15.05.2026