Restriktive Kardiomyopathie (RCM)
Die restriktive Kardiomyopathie (RCM) ist durch eine eingeschränkte diastolische Füllung des linken Ventrikels und reduzierte diastolische Volumina gekennzeichnet, bei gleichzeitig normaler oder nahezu normaler Wanddicke und erhaltener Ejektionsfraktion. Es handelt sich um eine seltene Kardiomyopathie mit genetischen und erworbenen Ursachen. Im Kindesalter manifestiert sich die Erkrankung häufig mit schwerer Herzinsuffizienz und ungünstiger Prognose, sodass eine Herztransplantation oft die einzige langfristig realistische therapeutische Option darstellt. Bei Erwachsenen besteht eine ausgeprägte klinische Überlappung mit der hypertrophen und dilatativen Kardiomyopathie.
* Aufgrund laufender Aktualisierungen können die hier aufgeführten Gene vorübergehend vom derzeit aktuellen Portfolio abweichen.
Wissenschaftlicher Hintergrund
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Die Medicover Genetics Fachredaktion besteht aus Fachärzt:innen und Wissenschaftler:innen im Bereich Humangenetik. Alle Inhalte werden nach aktuellen wissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft.