Ovarialdysgenesie

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Kurzbeschreibung

Die hypergonadotrope Ovarialinsuffizienz ist oft eine Folge der Ovarialdysgenesie. Es gibt vier Typen, die durch Varianten in den Genen FSHR, BMP15, PSMC3IP und MCM9 verursacht werden.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Eine hypergonadotrope Ovarialinsuffizienz kann Folge einer Ovarialdysgenesie (ODG) sein. Ungefähr die Hälfte der Fälle mit primärer Amenorrhoe ist auf eine XX-Gonadendysgenesie zurückzuführen. Genetisch werden Ovarialdysgenesie Typ 1 bis Typ 4 unterschieden, mit ursächlichen Varianten in den folgenden Genen:

  • FSHR (Ovarialdysgenesie Typ 1)
  • BMP15 (Ovarialdysgenesie Typ 2)
  • PSMC3IP (Ovarialdysgenesie Typ 3)
  • MCM9 (Ovarialdysgenesie Typ 4)

Des Weiteren wurden bei einer Reihe von Ovarialanomalien ursächliche Varianten im NR5A1 (SF1)-Gen gefunden. Bei unauffälligem weiblichen Karyotyp kann die Untersuchung dieser Gene in Rahmen einer Multi-Gen-Panel-Sequenzierung mittels NGS erfolgen.

Ovarialdysgenesie
5 Gene*
BMP15
FSHR
MCM9
NR5A1
PSMC3IP


* Aufgrund laufender Aktualisierungen können die hier aufgeführten Gene vorübergehend vom derzeit aktuellen Portfolio abweichen.

Erkrankung
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ICD—10
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Gen
Sortable column
OMIM—G
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Ovarialdysgenesie Typ 4E28MCM9610098
--NR5A1184757
Ovarialdysgenesie Typ 2E28BMP15300247
Letzte Aktualisierung : 12.07.2024

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