Dilatative Kardiomyopathie (DCM)
Die dilatative Kardiomyopathie (DCM) ist durch eine Erweiterung (Dilatation) des linken Ventrikels oder beider Ventrikel mit eingeschränkter systolischer Funktion gekennzeichnet. Bis zu 40 % der DCM-Fälle sind genetisch bedingt. Die genetischen Ursachen sind jedoch ausgesprochen heterogen, da mittlerweile mehr als 80 Gene mit der Erkrankung in Verbindung stehen. Eine frühzeitige Identifikation von Trägern pathogener Varianten kann den Krankheitsverlauf entscheidend beeinflussen und ermöglicht eine gezielte kardiologische Betreuung.
* Aufgrund laufender Aktualisierungen können die hier aufgeführten Gene vorübergehend vom derzeit aktuellen Portfolio abweichen.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Erstellt von: Medicover Genetics Fachredaktion
Die Medicover Genetics Fachredaktion besteht aus Fachärzt:innen und Wissenschaftler:innen im Bereich Humangenetik. Alle Inhalte werden nach aktuellen wissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft.