Arrhythmogene Ionenkanal-Erkrankungen

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Kurzbeschreibung

Hereditäre kardiale Ionenkanalerkrankungen, auch als kardiale Kanalopathien bezeichnet, umfassen primäre elektrische Herzkrankheiten, die durch pathogene Varianten in Natrium, Kalium oder Kalziumkanälen sowie deren regulatorischen Proteinen verursacht werden. Sie treten in Abwesenheit struktureller Herzerkrankungen auf und prädisponieren Patienten aller Altersgruppen für maligne Arrhythmien und plötzlichen Herztod. Zu den wichtigsten Phänotypen zählen das , das , das und die . Diese unterscheiden sich zwar hinsichtlich ihrer elektrophysiologischen Mechanismen, teilen jedoch das gemeinsame Risiko lebensbedrohlicher ventrikulärer Arrhythmien. Fortschritte in der genetischen Diagnostik haben die Erkennung und gezielte Behandlung dieser Erkrankungen deutlich verbessert.

Arrhythmogene Ionenkanal-Erkrankungen
65 Gene*
ABCC9
AKAP9
ANK2
CACNA1C
CACNA1D
CACNA2D1
CACNB2
CALM1
CALM2
CALM3
CASQ2
CAV3
DES
DMD
DMPK
DSP
EMD
GATA4
GJA5
GJC1
GLA
GNB2
GNB5
GPD1L
HCN1
HCN2
HCN4
KCNA5
KCND3
KCNE1
KCNE2
KCNE3
KCNE5
KCNH2
KCNJ2
KCNJ5
KCNJ8
KCNQ1
LAMP2
LMNA
MYH6
MYL4
NKX2-5
NPPA
PKP2
PRKAG2
RANGRF
RYR2
SCN10A
SCN1B
SCN2B
SCN3B
SCN4B
SCN5A
SGO1
SLC22A5
SLC4A3
SLC8A1
SNTA1
TBX5
TECRL
TNNI3K
TRDN
TRPM4
TTN


* Aufgrund laufender Aktualisierungen können die hier aufgeführten Gene vorübergehend vom derzeit aktuellen Portfolio abweichen.

Indikation
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ICD—10
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Gen
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OMIM—G
Sortable column
--SGO1-
DCM1II42DES125660
HCMI42DES125660

Häufig gestellte Fragen

Letzte Aktualisierung : 23.03.2026