Informationen für Schwangere und ihre Angehörigen

Sie erwarten ein Kind und wünschen sich, dass „alles gut geht“. Doch auch wenn Ihre Rahmenbedingungen gut, vielleicht sogar optimal sind: kein Hoffen ist frei von Bangen, kein Leben ist ohne Risiko.

Bei der Suche nach Gewissheit sollen Untersuchungen während der Schwangerschaft helfen. Neben den vielen Möglichkeiten, die die Mutterschaftsvorsorge für alle Schwangeren bietet, gibt es weitere Tests, die helfen, Risikosituationen zu erkennen. Hierzu gehören die Screening-Untersuchungen* zur Abklärung des individuellen Risikos für eine spontan aufgetretene numerische Chromosomenanomalie (Abweichung der Anzahl der Chromosomen. Normalerweise hat der Mensch 46 Chromosomen, es kann aber auch z. B. ein zusätzliches Chromosom vorhanden sein wie ein Chromosom 21, also eine Trisomie 21).

Derzeit stehen zwei Verfahren zur Verfügung. Seit vielen Jahren gibt es das „Erst-Trimester-Screening“ (ETS)*, bei dem Ultraschallmessdaten und Blutwerte ausgewertet werden. Zielgerichteter ist die molekulargenetische Untersuchung von Schnipseln des Erbguts des Ungeborenen aus mütterlichem Blut (zellfreie fetale DNA, cfDNA*). Diese cfDNA stammt aus dem fetalen (kindlichen) Anteil des Mutterkuchens (der Plazenta). Es gibt verschiedene Methoden, sie alle sind Nicht-Invasive Pränatal-Tests (NIPTs)*. Der VERACITY-NIPT* ist eine Weiterentwicklung bekannter Verfahren.

Häufig gestellte Fragen